Die aktuellen Meldungen des Ruderclub Hansa Dortmund
Deutschland-Achter wird in Eton Weltmeister
Die Weltmeisterschaft in Eton hat den Dortmunder Ruderern eine ganze Reihe von Medaillen gebracht: allen voran begeisterte der Deutschlandachter mit seinem Sieg vor Italien. Es ist der erste WM-Titel für das deutsche Paradeboot um Hansa-Steuermann Peter Thiede seit 1995. Hinzu kamen in Eton Gold für den Männer Vierer-mit, zwei Silbermedaillen für den Frauen-Achter und den Vierer-ohne der Männer, sowie Bronze für den Frauen Zweier-ohne.
Die Bilanz des Dortmunder Leistungsstützpunktes bei der WM in Eton kann sich sehen lassen: die Riemen-Ruderer holten zwei Mal Gold, zwei Mal Silber und ein Mal Bronze.
Frauenachter nach starkem Endspurt auf zweitem Platz
Silber für Vierer-ohne der Männer und Bronze für Frauen-Zweier
Am ersten Tag der Endläufe hatte es zwei Medaillen gegeben - Silber für den Vierer-ohne der Männer und Bronze für den Frauen-Zweier-ohne.
Vierer-ohne der Frauen verpasst Medaille
Der Vierer ohne Steuerfrau hat in einem schnellen Final-Rennen, bei dem Australien in neuer Weltbestzeit den Titel verteidigte, dagegen die angestrebte Medaille verpasst. Bis 1.000 Meter lag die Crew um Schlagfrau Marlene Sinnig noch auf dem dritten Rang, ab 1.300 Meter aber fiel sie immer weiter zurück und wurde schließlich Sechster. Gold ging wie im Vorjahr an Australien, das die bisherige Weltbestzeit von Kanada (6:25,47 Minuten) um 12 Hundertstel Sekunden verbessert. Silber gewann China und Bronze holte die USA. "Das Team hat alles gegeben und bis zum letzten Schlag gekämpft. Mehr war aber leider nicht drin. Mit der Entwicklung in der kurzen Vorbereitungszeit bin ich aber absolut zufrieden", sagte Coach Werner Nowak.
Einen Sieg konnten alle Mannschaften zuletzt dann noch gemeinsam feiern: Mit den zwei Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille hat das Dortmunder Stützpunkt-Team einen erheblichen Teil zu dem ersten Platz Deutschlands in der Gesamtwertung in Eton beigetragen, mit elf Punkten Vorsprung vor Großbritannien.
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