Die Gastronomie im Ruderclub Hansa

Manche meinen: Das schönste am Rudersport ist die Stärkung danach im Clubhaus des Ruderclub Hansa. Ob Rennruderer und ihre Trainer oder Breitensportler, sie alle scharen sich gern um die Tische in unserer Gastronomie. Aber auch Familienfeiern oder Firmenseminare finden hier ein passendes Ambiente.

Peter Barkholtz
Hansa Gastronom Peter Barkholtz

Traditionelle deutsche Küche

Die Kastellane, das Ehepaar Evelyn und Peter Barkholtz, verwöhnen die Spitzenathleten im Hause, aber auch alle anderen Sport treibenden ganz traditionell mit "Handwerkskunst". Tägliche frische und abwechslungsreiche Arrangements der guten Deutschen Küche, aber auch saisonal variierend und von mediterranen Einflüssen geprägt.

Ort für Familienfeste oder Firmenfeiern

Blick auf die Terrasse des Ruderclub Hansa im Sommer.
Die große Terrasse liegt traumhaft direkt am Dortmund-Ems-Kanal.

Auch Nicht-Ruderer haben nach Absprache die Möglichkeit, die Gastronomie zu buchen. Ob Hochzeit, Geburtstag, Familien- und Betriebsfest - wenn Sie einen Ort mit Flair suchen, dann schauen Sie doch einmal beim Ruderclub Hansa vorbei. Wir bieten unter anderem einen großen Saal mit Platz für rund 160 Gäste, inklusive Bühne, Bar und Terasse mit Blick auf den Kanal. Aber auch kleinere Gruppen finden bei uns ein geeignetes Ambiente.

Wir machen Ihnen ein Angebot

Für Events wie Hochzeiten und Betriebsfeste, aber auch für kleinere Ereignisse (ab 10 Personen) wird den Gästen für den ganz persönlichen Bedarf ein individuelles Angebot unterbreitet. Besonders beliebt sind im Augenblick die "All inclusive"-Angebote. Bei diesen Angeboten sind Sie sicher vor unliebsamen Überraschungen und wissen schon bei der Buchung, welcher Kostenrahmen Sie punktgenau erwartet. Aber nicht nur die Speisen sollen im Club-Restaurant von besonderer Qualität sein. Das Ehepaar Barkholtz legt beim Weinangebot Wert auf höchste Produktqualität.

Rudern geht durch den Magen

Von Breitensportlern bis zum Team Deutschlandachter: Peter Barkholtz verwöhnt alle

In Richtung Olympia wird das Trainingspensum immer weiter gesteigert. Um auf dem Wasser genug Kraft zu haben, brauchen die Ruderer vom Team Deutschland-Achter auch eine gute Ernährungsgrundlage. Dafür sorgt seit fast drei Jahren Peter Barkholtz, der die Sportler im Olympia-Stützpunkt in Dortmund bekocht. „Wir sind froh, dass wir ihn haben“, sagt Athletensprecher Richard Schmidt: „Da geht man gerne zum Essen.“

Die Wertschätzung beruht auf Gegenseitigkeit. „Ich bin ein großer Fan des Teams Deutschland-Achter geworden“, sagt Barkholtz, der die Ruderer mit seiner Frau Evelin zu den Olympischen Spielen nach Rio de Janeiro begleiten will, um sie von der Zuschauertribüne nach vorne zu treiben: „Es ist unglaublich, was die Jungs Tag für Tag leisten.“ Sein Essen soll die Athleten zusätzlich nach vorne bringen. Und das gibt es quasi rund um die Uhr: Früh um sieben einen Imbiss, nach der ersten Trainingseinheit das Frühstück – wo Leinöl und Gewürze eine wichtige Rolle spielen – und mittags noch einmal etwas Richtiges, um den Energiehaushalt wieder aufzufüllen.

Bis zu 6.000 Kalorien und mehr

In Belastungsphasen kann der Bedarf auf 6.000 Kilokalorien und mehr steigen. Aber auch so hauen die Ruderer gut rein, um Kraft zu tanken. Morgens kann es auch gerne mal ein ganzer Berg Rührei sein. Barkholtz hat schon Ruderer alleine ein ganzes Blech (mit 15 Eiern) verdrücken sehen. Was sie an Kraft auf dem Wasser lassen, holen sie beim Essen eben wieder rein. „Die Jungs nehmen gerne mal einen Teller nach. Aber wer viel trainiert, muss auch viel essen“, nimmt es Barkholtz locker: „Ich freue mich ja darüber, wenn es allen schmeckt.“ Zu jeder Hauptspeise gibt es eine Suppe, Salat oder Obst und eine Nachspeise. Übrig bleibt so gut wie nie etwas, auch wenn der 57-Jährige stets großzügig kalkuliert.

Barkholtz kocht immer frisch, achtet dabei auf ausgewogene, fettarme und gesunde Ernährung. Morgens gibt es zum Beispiel Vollkorn- statt Weizenbrötchen. Mittags ist Schweinefleisch eher eine Seltenheit, Fast Food natürlich ein No-Go. Auch Sahne und Butter vermeidet der Koch möglichst. Um die Ruderer trotzdem bei Laune zu halten, ist Kreativität gefragt. Und davon besitzt Barkholtz jede Menge. „Ich probiere immer Neues aus. Man kann nie auslernen“, findet er und setzt gern auf saisonale Zutaten. Jetzt im Winter zum Beispiel Kohl oder Wirsing.

Keine Fritteuse, aber Röstaromen dürfen nicht fehlen

Seine Küche ist top ausgestattet, aber eines gibt es nicht: eine Fritteuse. Dafür wird gegart, gedämpft oder gedünstet. Nur auf das Braten verzichtet Barkholtz nicht, „wegen der Röstaromen“. Und was kommt den Ruderern am liebsten auf den Tisch? „Gerne Fisch, zum Beispiel Scampi. Aber natürlich auch ein leckeres Steak. Leber hingegen mag fast keiner“, berichtet Barkholtz.

Der 57-Jährige hat schon einige Stationen hinter sich, die Arbeit im Olympia-Stützpunkt aber ist für ihn etwas Besonderes: „Ich finde die menschliche Seite immer sehr wichtig, und hier bin ich von wirklich tollen Menschen umgeben.“ Peter, wie ihn die Ruderer nennen, ist beliebt beim Team – nicht nur wegen des Essens, denn der Koch ist immer für einen guten Spruch oder einen interessanten Plausch zu haben. Kein Wunder, der Koch hat viel erlebt, ist seit 41 Jahren im Beruf. Vor seiner Tätigkeit in Dortmund führte er zweieinhalb Jahre lang sein eigenes Restaurant. Davor war er jahrelang Mietkoch, was er am Wochenende und abends immer noch hin und wieder macht.

Bekanntheitsgrad ist gestiegen

Jeden Morgen ab 7 Uhr bis in den Nachmittag ist aber die Küche im Olympia-Stützpunkt seine Zentrale. Dort arbeitet er mit seiner Frau Evelin, dem Azubi David Müller und den Hilfen Kathrin Lagorski-Scheuermann sowie Silvia Bahr zusammen. Neben den Ruderern und Mitarbeitern bekocht das Team oft Gesellschaften, die die Räumlichkeiten direkt am Kanal gemietet haben: Auch Dortmunds Oberbürgermeisterin war schon darunter. Das Kochteam hat immer viel zu tun: Für 2016 sind bereits 23 große Hochzeitsfeiern angemeldet.

Mittlerweile hat er als Koch der Ruder-Nationalmannschaft sogar selbst einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. „Es wollten schon Leute ein Foto mit mir machen. Das ist schon verrückt, für mich aber ein unbeschreibliches Gefühl der Anerkennung und ein toller Lohn für meine Arbeit“, erzählt Barkholtz, der als Kastellan mit seiner Frau auch im Stützpunkt lebt: „Ich schließe morgens auf und abends ab, übernehme auch einige Hausmeistertätigkeiten.“ Kurzum: Er ist die gute Seele des Stützpunktes.

Spezielle Ernährung im Winter

In Richtung Olympia, wenn das Trainingspensum steigt, erhöht sich auch der Tagesbedarf an Nahrung für die Ruderer. „Der muss weiterhin gedeckt sein, ohne dass die Ruderer es merken. Das muss alles genau ausgerechnet werden“, verrät Barkholtz , der jetzt im Winter auch darauf achtet, dass etwas auf den Tisch kommt, dass die Abwehrkräfte stärkt. Denn Infekte können die Ruderer nicht gebrauchen. Wenn auch Sie einmal so essen wollen, wie die Ruderer vom Team Deutschland-Achter, können Sie das von Peter Barkholtz zusammengestellte Menü nachkochen:


Zituslachs auf Spinatsalat mit Ingwer
Schwierigkeitsgrad: leicht
Kochzeit: 30 Minuten

Zutaten für 2 Personen:
2 Portionen Lachsfilets
5 EL Öl
½ Bio-Orange
1 Bio-Limette
Salz
Pfeffer
150 g Babyspinat oder zarter Blattspinat
½ Bund Radieschen
½ gelbe Paprika
1 Schalotte
1 kleines Stück Ingwer
2 EL Weißweinessig
2 EL Öl

Zubereitung:
Schritt 1: Als erstes den Lachs vorbereiten, denn er schmeckt umso aromatischer, je länger die ätherischen Öle der Zitruschalen einwirken dürfen. Dafür die Orange und die Limette abwaschen und gut abtrocknen.

Schritt 2: Nun bepinseln Sie die Lachsfilets von beiden Seiten mit 1 EL Olivenöl und reiben dann die Schalen der Orangen und Limetten möglichst direkt auf den Lachs, denn so bleibt mehr von deren frischem Duft erhalten. Dann die Lachsfilets salzen, pfeffern und – während Sie den Salat zubereiten – durchziehen lassen.

Schritt 3: Spinat, Radieschen und Paprika zunächst waschen. Radieschen in Scheiben schneiden, Paprika, Schalotten und Knoblauch fein würfeln. Für den Salat zupfen Sie größere Spinatblätter noch etwas klein, Babyspinat belassen Sie im Ganzen. Dann vermischen Sie den Spinat in einer Schüssel vorsichtig mit Radieschen, Paprika und der Schalotte. Für das Dressing pressen Sie die Orange und die Limette aus, messen 2 EL Orangen- und 1 EL Limettensaft ab und mischen diesen mit fein gehacktem Ingwer und Weißweinessig. Dann schlagen sie langsam in einem dünnen Strahl 2 EL Öl darunter und schmecken das Dressing mit Salz und Pfeffer ab.

Schritt 4: Nun die Lachsfilets auf jeder Seite jeweils 3–4 Minuten im restlichen Olivenöl braten, bis sie ganz durch, aber noch schön zart sind. Das Dressing ganz zum Schluss unter den Salat heben und Salat und Lachs zusammen servieren. Knuspriges Baguette oder Ciabatta dazu reichen

Kontakt zur Gastronomie

Hansa Gastronomie
c/o Ruderclub Hansa von 1898 e.V. Dortmund
An den Bootshäusern 11
44147 Dortmund

Tel.: 0231 188 6216
Email: gastronomie@rchd1898.de

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Öffnungszeiten der Gastronomie

MontagRuhetag
Dienstag19:00 - 22:00 Uhr
Mittwoch08:00 - 13:00 Uhr
Donnerstag08:00 - 13:00 Uhr
Freitag08:00 - 13:00 Uhr
Samstag08:00 - 13:00 Uhr
Sonntag08:00 - 13:00 Uhr

Öffnungszeiten der Mensa für Stützpunktsportler

Frühstück08:00 - 10:00 Uhr
Mittag11:00 - 14:00 Uhr
Abend17:00 - 18:30 Uhr